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Das Natur-Horoskop: Die Weisheit der Indianer und Schamanen Im indianischen Horoskop spielen kreisförmige Symbole und Traditionsobjekte wie in vielen rituellen Handlungen der Indianer eine große Rolle. Die heiligen Kreise nannten die Indianer wegen der Ähnlichkeit mit den Speichenrädern der ersten europäischen Siedler Medizinräder.

Das wichtigste Medizinrad ist nach der Geburtszeit in zwölf gleiche Segmente geteilt. Zu jedem Segment im Indianer-Horoskop gehört jeweils ein Tier, ein Baum, ein Stein und eine Farbe.

Der Autor Kenneth Meadows hat viele Jahre lang das esoterische Wissen alter Völker erforscht und genießt als Schamanenlehrer hohes Ansehen. Die schamanischen Weisheiten studierte er bei Medizinmännern Amerikas und Schamanen verschiedener anderer Kulturen. Die Indianer verliehen ihm den Stammesnamen “Fliegendes Pferd”. Sein Buch über das Indianer-Horoskop Das Natur-Horoskop: Die Weisheit der Indianer und Schamanen ist bei Amazon unter den zehn meistverkauften Büchern zum Thema Schamanismus.

Die zwölf Geburtszeiten des indianischen Horoskops

Der Lauf der Jahreszeiten prägt auch den Aufbau des astrologischen Medizinrads und damit das indianische Horoskop der in diesen Jahreszeiten geborenen Personen. Die Fixpunkte der zwölf Geburtszeiten sind die Tage der Sonnenwende (Solstitium) und der Tag- und Nachtgleiche (Equinox).

Totemtier im indianischen Horoskop Geburtszeit Astrologisches Tierkreiszeichen
Falke 21. März bis 19. April Widder
Biber 20. April bis 20. Mai Stier
Hirsch 21. Mai bis 20. Juni Zwillinge
Specht 21. Juni bis 21. Juli Krebs
Lachs 22. Juli bis 21. August Löwe
Braunbär 22. August bis 21. September Jungfrau
Krähe 22. September bis 22. Oktober Waage
Schlange 23. Oktober bis 22. November Skorpion
Eule 23. November bis 21. Dezember Schütze
Gans 22. Dezember bis 19. Januar Steinbock
Otter 20. Januar bis 18. Februar Wassermann
Wolf 19. Februar bis 20. März Fische

Falke

Falke-Menschen sind impulsiv und enthusiastisch, haben eine extrovertierte Art, sind anregende Freunde mit einem großen Freundeskreis und leidenschaftliche Partner. Falke-Geborene sind ausgeprägte Führungspersönlichkeiten, offen und direkte. Von unehrlichen oder verschlossenen Menschen sind sie schnell enttäuscht und ziehen sich rasch zurück.

Die Schwachpunkte des Falke-Menschen sind Ungeduld und manchmal auch die übertriebene Hartnäckigkeit, gegen Widerstände zur der Durchsetzung des eigenen Willens anzugehen. In diesen Menschen steckt auch sehr viel Energie, da Sie die Kräfte der Erde auf Ihrer Seite haben, die im Frühling wieder zum Leben erwachen. Vergeuden Sie sie nicht und setze Sie diese für Ihre Ziele ein.

Biber

Biber-Menschen sind warmherzig, freundlich und verlässlich. Ihren Freunde und Partnern gegenüber sind loyal, halten aber ihre wahren Gefühle zurück und verbergen ihren empfindsamen, sensiblen Kern hinter einer harten, schwer durchdringbaren Schale.

Sie leben in der Sorge vor der Verletzung durch andere Menschen und sehnen sich nach Sicherheit und Dauerhaftigkeit. Ihre Beziehungen und Freundschaften pflegen sie nach Möglichkeit sie ein Leben lang. Sie sind fleißig wie ihr ihr Totemtier und streben nach perfekter Arbeit. Daher können sie den Eindruck erwecken, immer die Kontrolle behalten zu wollen.

Hirsch

Der Hirsch-Mann ist ein geborener Charmeur und flirtet gekonnt, während die Hirsch-Frau leidenschaftlich und verführerisch ist. Hirsch-Geborene sind gerne unter Menschen und legen großen Wert auf ihre Freundschaften. Hirschmenschen sind grenzenlose Genießer und teilen gerne. Ihre Energie kann heilend wirken, andere Menschen beruhigen und so das Leben erleichtern.

Ihre Freiheit und Unabhängigkeit geben sie ungern für feste Beziehungen auf. Sie sind eher unruhig und auch verlieren rasch das Interesse an Dinge, bevor sie zu Ende gebracht wurden. Die Konzentration auf eine einzige Aufgabe fällt ihnen schwer, weil sie ständig das Gefühl haben, etwas wichtigeres zu verpassen.

Specht

Specht-Geborene sind empfindlich, verletzlich und rasch frustriert. Sie wollen ihre Mitmenschen beschützen und umsorgen. Änderungen in ihren gewohnte Abläufen bringen sie leicht aus dem Konzept und bereiten ihnen schlaflose Nächte.

Ihre Handlungen lassen sie sehr stark von ihren Gefühlen leiten, darum leiden sie auch unter ihrem Emotionen.

Lachs

Lachs-Menschen sind Führungspersönlichkeiten, dominant und selbstbewusst. Sie brauchen Anerkennung und Bestätigung von außen. Empfangen sie viel Liebe und Zuwendung, blühen sie auf. Sie lieben mit Leidenschaft und arbeiten getrieben von grenzenlosem Ehrgeiz.

Manchmal zerbrechen sie in ihrem Starrsinn und Egoismus sogar Freundschaften, obwohl sich ihre Freunden gewöhnlich unbedingt auf sie verlassen können. In diesem Tierkreiszeichen steckt Härte und ein Mangel an Diplomatie, aber auch die Sehnsucht nach Zärtlichkeit und Geborgenheit.

Braunbär

Braunbär-Geborene denken praktisch und sind realitätsbezogen. Sie erreichen ihre zeile gerne auf dem direkten Weg und brauchen eine geordnete Umgebung. Gewohnte Abläufe sind für sie wichtig. Zu ihren Partnern sind sei liebevoll und voller Hingabe.

Wegen ihrer Abneigung gegen Veränderungen sind sie treu und arbeiten rücksichtsvoll an ihrer Beziehung. Neuem stehen sie abwartend gegenüber, gehen einmal eingeschlagene Wege aber konsequent bis zum Ziel.

Krähe

Krähe-Geborene lieben die Liebe und die Romantik. Sie sind charmant, flatterhaft und rücksichtsvoll, verführerisch und trotzdem beherrscht. Sie nehmen am Schicksal ihrer Mitmenschen Anteil, sind hilfsbereit und ehrlich.

Sie engagieren sich für soziale Anliegen und gemeinnützige Arbeiten. Wegen ihrer Hilfsbereitschaft werden sie ausgenutzt, wenn sie nicht achtgeben. Sie haben schwankende Stimmungen und Launen, die ihrer Umgebung das Zusammenleben nicht gerade erleichtern.

Schlange

Schlange-Menschen sind introvertiert und verschlossen. Ihre geheimnisvolle Ausstrahlung fasziniert viele. Gleichzeitig wirken sie kalt und unnahbar auf Menschen, die sie zur oberflächlich kennen. Der Schlange-Mann kann ein Tyrann sein, antwortet auf echte Zuneigung aber mit Leidenschaft und unbändigbarer Erotik.

Ihre wahren Gefühle offenbaren sie nur selten, lieben aber intellektuelle Anregungen und geistige Beschäftigung.

Eule

Für Eule-Menschen ist Gerechtigkeit extrem wichtig. Gegen Ungerechtigkeit tritt der Eule-Mensch ein. Eule-Menschen wollen Nähe, flüchten aber aus der Enge einer Partnerschaft. Haben sie nach einem intensiven Flirt den oder die Richtige gefunden, sind sie leidenschaftlich und romantisch.

Schnell vergessen sie dabei auf ihre eigene Interessen und achten nicht auf ihre Gesundheit. Eule-Geborene suchen immer nach der einzig gültigen Wahrheit und wollen in Freiheit leben.

Gans

Gans-Menschen sind tierlieb und würden keiner Fliege etwas zuleide tun. Veränderungen stehen sie ablehnend gegenüber, sie leben darum gerne in einer dauerhaften Partnerschaft. Sie sind gute Hausfrauen/Hausmänner und Eltern und sorgen für ihre Familie.

In der Öffentlichkeit zeigen sie ungern Gefühle und sind am liebsten in der Natur oder im Freien. In engen Räumen fühlen sie sich nicht wohl. Ihren Mitmenschen geben Sie wegen ihrer inneren Ruhe ein Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit.

Otter

Otter-Menschen sind kontaktfreudige, offene Menschen. Ständig sind sie auf der Suche nach neuen Bekanntschaften und sozial engagiert. In Gesellschaft sind sie rücksichtsvoll und vermitteln starkes Selbstvertrauen. Der Ottermann ist rastlos und wird ungern sesshaft.

Aus Rücksicht auf ihre Freunde vergessen sie oft auf ihre eigene Bedürfnisse und sind bereit, ihren eigenen Bereich einzuengen, anstatt ihre Freunde zu enttäuschen.

Wolf

Wolf-Menschen sind einzelgängerisch und verkraften seelische Verletzungen schwer. Sie sind liebevoll und fürsorglich, romantisch und sehnen sich nach Liebe und suchen darum nach Partnern mit viel Verständnis.

Mit ihrer Gutmütigkeit erobern sie Freunde, denen sie loyal zu Seite stehen. Wolf-Geborene sind nachdenklich und neigen dazu, ihre Partner zu idealisieren.

Thomas Sautner erzählt in “Fremdes Land” vom Leben in einem fürsorglichen, regulierungswütigen Staat. Die Hauptfigur Jack Blind (sic!) glaubt sich in seiner Funktion als Stabschef des neu ins Amt gewählten Präsidenten an den Machthebeln. Thomas Sautner lässt den Leser keine Sekunde über die wahren Mächtigen im Unklaren: Für Wirtschaft und Beamtenbürokratie ist Jack Blind ebenso wie alle anderen Politiker nur eine Spielfigur.

Durch ein auswegloses Zusammenwirken von Überwachungsmaßnahmen, Selbstzensur und konstant aufrecht gehaltener Terrorangst halten die Machthaber ihr Volk in selbstgewählter Unfreiheit, der sie mit durch die Medien zu den gewünschten Ergebnissen gelenkten Volksabstimmungen den Anstrich von Demokratie und Wahlmöglichkeit geben. Als Schreckgespenst und Feindbild für die braven Bürger müssen die Moslems und die “gefährlichen Überflüssigen” (GÜ) herhalten.

Jack Blind vertraut uneingeschränkt in die Ordnung der Dinge und lässt sich auch dann nicht erschüttern, als er im Raster der umfassenden Datenerfassung hängen bleibt und deswegen einem Verhör durch die staatliche Security unterworfen wird.

Unter den wenigen Dissidenten, die sich dem umfassenden Einfluss der staatlichen Regulierung entziehen, befindet sich Jack Blinds Schwester Gwendolyn – eine Enttäuschung für den Stabschef, der er mit missionarischem Eifer Herr werden will.

Fremdes Land ist ein Roman über eine Gesellschaft, in der heutige Diskussionsthemen wie INDECT, RFID, Vorratsdatenspeicherung, Datenschutz, Terrorangst, die Macht multinationaler Konzerne, Islamophobie und Populismus ein kleines Stück weiter extrapoliert wurden. Sautner lässt seine Figuren schablonenhaft ihre zugedachte Rolle erfüllen, zeichnet ihre voraussehbaren Gedanken mit einem breiten Pinsel und überrascht den Leser mit keiner einzigen originellen Wendung. So gerät der Roman zur Bekräftigungslektüre ohne Erkenntnisgewinn für jene, die über die Gefahren aller dieser Themen ohnehin schon Bescheid wissen.

Der Vergleich mit George Orwells “1984” liegt nahe. Aber während “1984” prophetische Qualitäten hat (“Neusprech”, “Wahrheitsministerium”), bleibt “Fremdes Land” im Rahmen des technisch Möglichen und einer Beschreibung von Zuständen, die sich aus der Kombination verschiedener Worst-Case-Szenarien von Globalisierungskritikern und Datenschützern ergeben. Das macht das beschriebene Szenario natürlich nicht weniger furchtbar, lässt aber zumindest bei mir die Reaktion “Eh schon wissen” aufkommen. Nebenbei: Den am Schutzumschlag versprochenen schwarzen Humor und die bissige Satire habe ich im Buch leider nicht gefunden.

Die geheime Geschichte von Donna Tartt ist ein außergewöhnliches Buch. Die Geschichte ist schnell zusammengefasst:

Fünf Studenten erhitzen sich unter dem Einfluss eines charismatischen Professors für Altgriechisch an der Idee eines modernen Bacchanals. Berauscht und von der mythischen Bedeutung des Rituals aufgeladen ermorden sie einen zufälligen Nebendarsteller. Die Täter bleiben unentdeckt.

Einfache Geschichte, aber Donna Tartt hat sieben Jahre daran geschrieben. Und das merkt man an vielen Aspekten: In einer wunderbare Sprache, illustrativ und trotzdem ungekünstelt, entwickelt Donna Tartt einen Strudel von Verantwortung, Mord, Schuld, Liebe und Eifersucht. Mehr und mehr zerfällt die anfangs verschworen Studentengruppe in einander misstrauende und manipulierende Gegenspieler, die alle Varianten der Konfliktlösung durchdeklinieren.

“Die geheime Geschichte” ist kein klassischer Krimi, und trotzdem spannend bis zur letzten Seite.

Danke an Dirk für den Tipp!

Die Tinte auf der Ankündigung des Erscheinungstermins für “The Lost Symbol” ist noch nicht trocken, und schon zeichnet sich ein durchschlagender Erfolg für Dan Brown ab.

Diese Woche rangiert “Das verlorene Symbol” auf der Website des Online-Buchhändlers amazon.de an Platz 1 der Liste der meistgewünschten Bücher. Vorbestellungen sind schon jetzt möglich, mit der Auslieferung der deutschen Ausgabe von “The Lost Symbol” beginnt Amazon laut Angaben auf der Seite im Oktober 2009 und damit um rund zwei Wochen nach dem Erscheinungstermin des englisch-sprachigen Originalromans.

Nun ist es also doch passiert: Dan Brown hat die Arbeit am Nachfolger des Megasellers “Sakrileg” abgeschlossen. Jahrelang hat uns Brown mit immer neuen Hinweisen auf sein neuestes Werk unter dem Arbeitstitel “The Solomon Key” warten lassen…

“The Lost Symbol” ist der endgültige Titel des neue Thrillers mit Robert Langdon, der wie schon in Sakrileg (The Da Vinci Code) die Hauptfigur gibt. Die englische Fassung erscheint am 15. September 2009 zeitgleich in den USA, Kanada und Großbritannien in einer Erstauflage von unglaublichen fünf Millionen Stück. Zum Vergleich: Von The Da Vinci Code wurden weltweit nach Browns eigenen Angaben über 40 Millionen Exemplare verkauft. Auch die Hörbuchversion erscheint zum gleichen Termin.

Die Handlung verdichtet die Ergebnisse der fünfjährigen Recherchearbeit, die Dan Brown in diesen Roman gesteckt hat, auf knappe zwölf Stunden Spannung – der Roman lässt sich also zumindest von Dan-Brown-Fans in “Echtzeit” lesen…

Über den deutschen Titel und das Erscheinungsdatum der deutschen Übersetzung schweigt sich die offizielle Ankündigung auf Dan Browns Homepage leider aus. “Das verlorene Symbol” klingt etwas holprig und passt auch nicht in die Tradition der nicht buchstabengetreuen bisherigen Titelübersetzungen in der Tradition von “Illuminati”, “Sakrileg”, “Meteor” oder “Diabolus”.

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