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Die geheime Geschichte von Donna Tart ist ein außergewöhnliches Buch. Die Geschichte ist schnell zusammengefasst:

Donna Tart: “Die geheime Geschichte”Fünf Studenten erhitzen sich unter dem Einfluss eines charismatischen Professors für Altgriechisch an der Idee eines modernen Bacchanals. Berauscht und von der mythischen Bedeutung des Rituals aufgeladen ermorden sie einen zufälligen Nebendarsteller. Die Täter bleiben unentdeckt.

Einfache Geschichte, aber Donna Tart hat sieben Jahre daran geschrieben. Und das merkt man an vielen Aspekten: In einer wunderbare Sprache, illustrativ und trotzdem ungekünstelt, entwickelt Donna Tart einen Strudel von Verantwortung, Mord, Schuld, Liebe und Eifersucht. Mehr und mehr zerfällt die anfangs verschworen Studentengruppe in einander misstrauende und manipulierende Gegenspieler.

“Die geheime Geschichte” ist kein klassischer Krimi, und trotzdem spannend bis zur letzten Seite.

Danke an Dirk für den Tipp!

Die Tinte auf der Ankündigung des Erscheinungstermins für “The Lost Symbol” ist noch nicht trocken, und schon zeichnet sich ein durchschlagender Erfolg für Dan Brown ab.

Buchcover: Dan Brown, Das verlorene SymbolDiese Woche rangiert “Das verlorene Symbol” auf der Website des Online-Buchhändlers amazon.de an Platz 1 der Liste der meistgewünschten Bücher. Vorbestellungen sind schon jetzt möglich, mit der Auslieferung der deutschen Ausgabe von “The Lost Symbol” beginnt Amazon laut Angaben auf der Seite im Oktober 2009 und damit um rund zwei Wochen nach dem Erscheinungstermin des englisch-sprachigen Originalromans.

Nun ist es also doch passiert: Dan Brown hat die Arbeit am Nachfolger des Megasellers “Sakrileg” abgeschlossen. Jahrelang hat uns Brown mit immer neuen Hinweisen auf sein neuestes Werk unter dem Arbeitstitel “The Solomon Key” warten lassen…

“The Lost Symbol” ist der endgültige Titel des neue Thrillers mit Robert Langdon, der wie schon in Sakrileg (The Da Vinci Code) die Hauptfigur gibt. Die englische Fassung erscheint am 15. September 2009 zeitgleich in den USA, Kanada und Großbritannien in einer Erstauflage von unglaublichen fünf Millionen Stück. Zum Vergleich: Von The Da Vinci Code wurden weltweit nach Browns eigenen Angaben über 40 Millionen Exemplare verkauft. Auch die Hörbuchversion erscheint zum gleichen Termin.

Die Handlung verdichtet die Ergebnisse der fünfjährigen Recherchearbeit, die Dan Brown in diesen Roman gesteckt hat, auf knappe zwölf Stunden Spannung – der Roman lässt sich also zumindest von Dan-Brown-Fans in “Echtzeit” lesen…

Über den deutschen Titel und das Erscheinungsdatum der deutschen Übersetzung schweigt sich die offizielle Ankündigung auf Dan Browns Homepage leider aus. “Das verlorene Symbol” klingt etwas holprig und passt auch nicht in die Tradition der nicht buchstabengetreuen bisherigen Titelübersetzungen in der Tradition von “Illuminati”, “Sakrileg”, “Meteor” oder “Diabolus”.

Ausgerechnet am Freitag, dem 13., nähren neue Gerüchte die Hoffnung, dass Dan Brown mit der Arbeit an “The Solomon Key” zu einem guten Ende kommen könnte.

Wie Reuters berichtet, hat der Ron Howard in einer Promi-Show des US-Fernsehens erzählt, dass Dan Brown den Nachfolger zu an “Sakrileg” (The Da Vinci Code) fertig gestellt hat. Ron Howard ist der Regisseur der Verfilmung von Sakrileg und gehört zum inneren Kreis der Mitarbeiter um Dan Brown.

Damit beginnt auch das Jahr 2009 so wie die Jahre 2006 und 2007 mit einem erneuten Aufflackern der Vermutungen um das von den Fans heiß ersehnte Sequel aus der Robert-Langdon-Serie.

Die Sprecherin des Verlags Doubleday hat dieses Gerücht zumindest nicht dementiert.

Der Franzose Jean-Marie Gustave Le Clézio erhält den Nobelpreis für Literatur 2008.

Horace Engdahl, Sprecher der Nobelpreisjury, war im Vorfeld der Preisvergabe wegen einer als despektierlich interpretierbaren und generalisierenden Äußerung über die Qualitäten US-amerikanischer Romanciers ins Schussfeld von Kritikern geraten, und meinte mit erkennbarer Erleichterung nach der Wahl:

In Frankreich ist Le Clézio als der größte lebende Autor anerkannt. Ich erwarte keine Kontroversen wegen dieses Preises.

Le Clézio schrieb angeblich sein erstes Buch bereits im Alter von sieben Jahren, und hat seither nicht mehr aufgehört, Bücher zu verfassen. Sein bisheriges Werk besteht aus über dreißig meist zivilisationskritische Romanen, Erzählungen und Essays.

Der Afrikaner - J. M. G. Le ClézioJ. M. G Le Clézio wurde am 13. April 1940 als Sohn eines britischen Vaters und einer französischen Mutter in Nizza geboren. Nach dem Literaturwissenschaftsstudium unterrichtete er in den USA und in Thailand, wo er auch seinen Militärdienst antrat. Rund vier Jahre lebte er mit Indianers in Panama und gewann dabei Erfahrungen, die er in seinem Roman “Haï” verarbeitete. Ebenso integriert er die Erinnerungen an sein Leben in Nigeria bei seinem Vater in sein Werk und fokussiert sich auf die Chancen und Gelegenheiten eines Lebens abseits der Konventionen westlicher Zivilisation im Einklang mit Erde und Natur.

Zahlreiche Bücher Clézios wurden in deutscher Übersetzung von Kiepenheuer und Witsch verlegt, allerdings waren bis auf den jüngsten Roman Der Afrikaner, der bei Hanser erschienen ist, alle Ausgaben zum Zeitpunkt der Nobelpreisverleihung vergriffen. Kiepenheuer und Witsch wird der eben erwachenden Popularität des Autors natürlich mit einer Neuauflage von Fische aus Gold, Fliehender Stern und Wüste entgegenkommen.

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